Radsport-Training

Compex Muskelstimulation - Test und Ratgeber für Radsportler

 
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Muskelstimulation (EMS) ist für viele Sportler eine gute Ergänzung in der Regeneration und als Unterstützung beim Auskurieren von Verletzungen gut geeignet. Wir testen im Selbstversuch ein Compex-Gerät für Radsportler und klären, inwieweit auch ein Trainingseffekt eintritt.

Wir Radfahrer kennen die vielen Probleme, die durch Überbelastung, unbedachte Bewegungsabläufe im nicht aufgewärmten Zustand, Stürze und Haltungsfehler auf dem Rad auftauchen. Krämpfe sind dabei eher das kleinste Übel. Zerrungen, Stauchungen, Prellungen, Probleme mit den Sehen wie zum Beispiel der Achillessehne oder den großen Muskelbahnen im Ober- und Unterschenkel gehören bei vielen von uns zu den normalen Erscheinungen - ebenso auch wie Rücken- und Nackenprobleme. Dabei hilft der Gang zum Physiotherapeuten und regelmäßige Massagen ebenso wie ein präventives und sorgfältiges Aufwärmen vor der Belastung und auch das "Herunterfahren" nach der Belastung, wie es inzwischen von vielen Profi-Teams wie z.B. bei Sky Pro Cycling praktiziert wird.



 

Hilfreich nach dem Sport kann auch Kompressionsbekleidung sein, um den Abtransport von Schlackestoffen zu optimieren und den Körper in der Regeneration zu unterstützen. Für uns in der Redaktion hat sich in den letzten gut 8 Jahren eine Kombination aus Ernährung, Kompression und Elektrostimulation bewährt. In diesem Ratgeber wollen wir gezielt auf die Elektrische Muskelstimulation (EMS) eingehen, ein besonders für Radsportler geeignetes Mittelklassegerät vorstellen und die Anwendung demonstrieren. Inwieweit die Muskelstimulation auch in der Behandlung von Sportverletzungen und beim Muskelaufbau dienlich ist, werden wir über einen Langzeitversuch testen und diesen Ratgeber kontinuierlich erweitern.

 

Warum werden in diesem Artikel nur Geräte von Compex vorgestellt?

Ganz einfach - weil wir nunmehr das dritte Gerät in unserem Sportlerhaushalt von Compex einsetzen und seit 2004 auf diese Technik schwören. Daneben ist zu bemerken, dass Compex als Schweizer Hersteller nicht nur in Europa Marktführer ist, sondern weltweit und vor einigen Jahren den Mitbewerber Cefar in sein Unternehmen integriert hat. Compex ist der einzige Hersteller, der ein breit gefächertes Angebot an Geräten für Wettkampfsportler hat die weltweit auch von Radsportlern im Profibereich eingesetzt werden.

 

Ist dieser Artikel nicht nur reine Werbung für Compex?

Ganz entschieden nein! Wir weisen ganz gezielt darauf hin, dass EMS keine Wunderwaffe für das Sportlerleben ist - weder bei Compex noch bei anderen Herstellern. Dieser Ratgeber und Test soll Dir in der Entscheidungsfindung helfen, ob ein Muskelstimulationsgerät Dir bei Sport und Erholung helfen kann und wenn ja, welche Ausstattung sinnvoll ist. Wir verkaufen keine EMS-Geräte, wir sind schlicht überzeugte Selbstanwender und wollen unser Wissen und Erfahrungen mit der Muskelstimulation in diesem Beitrag weitergeben. EMS ist in der Anschaffung nicht günstig, auch das ist klar zu vermerken - es kann sich aber mittelfristig rechnen und vieles einfacher machen.
Mir persönlich hat EMS nach einem Bandscheibenvorfall im Nacken vor einigen Jahren sehr schnell wieder auf das Rad geholfen und ich möchte heute weder nach dem Training noch nach dem Wettkampf (ich fahre ausschließlich Berg-Langstrecken und Ultrarennen) auf meinen elektrischen Helfer verzichten. Ein Trainingslager ohne EMS-Gerät wäre für mich heutzutage nicht mehr vorstellbar. 

 

Was ist Muskelstimulation (EMS)?

Bei der elektrischen Muskelstimulation wird mit sehr geringen Strömen über flexibel klebende Elektroden elektrische Impulse über die periphären Nervenfasern (motorische Nerven) an den Muskel übertragen, der sich je nach Impulsstärke zusammenzieht (kontrahiert) oder durch nicht ermüdende Muskelreaktionen Stoffwechselprodukte abbaut und sichh entspannt. Das Prinzip ähnelt also der körpereigenen Funktion, bei der ein Impuls zur Kontraktion aber vom Gehirn gesteuert und über die Nervenbahnen zum Muskel transportiert wird. Je nach Programm kann die Impulszusammensetzung einen trainierenden Effekt auf die Muskelmasse ausüben, wie diverse Studien inzwischen belegen, aber auch regenerierend und schmerzlindernd wirken. Im letzteren Fall werden die "sensiblen Nervenfasern" mittels spezieller Impulse adressiert und erzielen schmerzlindernde Wirkungen.
Der Begriff "Programm" ist hierbei wörtlich zu nehmen, denn moderne EMS-Geräte verfügen über eine Vielzahl von vorprogrammierten Abläufen für diverse Anwendungen an den Extremitäten (Beinen und Arme) und dem Rumpf. Je nach Gerät und Ausrichtung gibt es spezielle Programme für Läufer und Radsportler, Fitness und Wellness oder auch Anwendungen die ganz gezielt die Behandlung von Schmerzen und Verletzungen unterstützen sollen.

 

Ist Muskelstimulation (EMS) nun Hokuspokus oder funktioniert das wirklich?

Zunächst darf man sich nicht vom Home-Order-Shopping blenden lassen. Die Geräte, welche wir dort in der Vergangenheit gesehen haben, taugen unserer Meinung nach nichts, versprechen unglaubliche Effekte in Sachen Fettabbau, Trainingszuwachs und Wellness und sind oft auch noch vollkommen überteuert. Zugegeben, ein anständiges Muskelstimulationsgerät für Sportler hat seinen Preis und nicht alles was das Marketing der Hersteller verspricht, hat etwas mit der Realität an Deinem Körper zu tun. Aber, und das können wir aus eigener langjähriger Erfahrung berichten, grundsätzlich funktioniert die elektrische Muskelstimualtion innerhalb gewisser Parameter bei den führenden Anbietern von EMS-Geräten. Die elektrische Muskelstimulation ist in der Medizin (bei Physiotherapeuten: Elektrotherapie) anerkannt und wird in der Reha und Schmerztherapie seitz langem erfolgreich angewandt. Kurz zusammengefasst lässt sich sagen:

 

  • Regenerationsbeschleunigung und Lockerung -> sehr gut geeignet
  • Schmerzlinderung und Therapie -> sehr gut geeignet
  • Muskelerhalt und Ergänzung zum Training -> gut geeignet
  • Prävention vor Verletzungen durch Stärkung -> gut geeignet
  • Muskelaufbau -> in Kombination mit traditionellem Training gut geeignet


Gerade im Trainingslager und nach harten Wettkämpfen leistet ein anständiges Muskelstimulations-Gerät wertvolle Dienste, wenn es zur richtigen Zeit und nach Anweisung benutzt wird.

 

Beispiel der elektrischen Muskelstimulation am Quadrizeps

 

Wie schaut so ein Gerät für Muskelstmulation aus?

Wir möchten in diesem Ratgeber anhand eines Compex Energy demonstrieren, wie klein und handlich moderne Geräte heute sind und was sie leisten können. Der Compex Energy Muskelstimulator gehört  zu den mi-Ready-Geräten und wird optional mit dem mi-Sensor (Muscle Intelligence) geliefert. Später mehr zu diesem speziellen Sensor.

Click to enlarge image compex-muskelstimulator-energy_10.jpg

Der Compex Energy Muskelstimulator

 

 

Was kosten Muskelstimulations-Geräte und wie hoch sind die Folgekosten für Verbrauchsmaterial?

Der vorliegende und getestete Compex Energy hat eine UVP von 449 Euro, womit er zu den Mittelklassegeräten gehört und gerade für Radsportler alle wichtigen Programme inkl. Schmerzbehandlung (TENS) beherrscht. Folgekosten entstehen durch das Verbrauchsmaterial in Form von Elektroden und Elektroden-Gel. Die Elektroden sind in zwei verschiedenen Versionen / Größen erhältlich und auch in beiden Größen notwendig, da im normalen Gebrauch beide Größen benötigt werden.
Ein Set aus 4 kleinen oder 2 großen Elektroden kostet jeweils knapp 10 Euro. Das ist nicht günstig, es lohnt sich aber in Großpackungen zu denken und so Geld zu sparen.
Die Investition in ein Elektroden-Gel lohnt auf jeden Fall. Es mus nicht das originale Compex-Gel sein (250g / 9,90 Euro), Standard-Elektroden-Gel tut es auch und ist erheblich günstiger. Es sei aber angemerkt, dass das Compex-Gel sehr ergiebig ist und keine klebrigen Rückstände hinterlässt. Es verdunstet einfach und ist weg. Werden die Elektroden mit Gel genutzt, verlängert sich die Lebensdauer um mindestens das Doppelte, eher mehr.

 

Wie lange kann man die Elektroden benutzen, gibt es Tipps und Tricks dazu?

Du kannst die Elektroden Deines Muskelstimualtors solange nutzen wie sie noch anständig auf der Haut kleben. Bei bester Pflege und mehrfacher Nutzung pro Woche kann ein Satz Elektroden durchaus 2 Monate oder auch länger durchhalten. Nachfolgend ein paar Praxis-Tipps aus eigener Erfahrung:

  • Die Haut sollte immer vorgereinigt sein und absolut fettfrei. Ein vergessenes Sonnenöl auf der Haut zerstört die Klebefläche sofort.
  • Nutze Elektroden-Gel für die Kontaktfläche auf der Haut, dann hält die Klebeschicht deutlich länger.
  • Die Aufbewahrung im Kühlschrank, wie man immer wieder hört, halten wir für unnötig. Die Elektrodern sollten aber nicht Wärme und Licht ausgesetzt sein, und keine sonderlichen Temperaturschwankungen durchmachen müssen.
  • Die Schutzfolien sind ebenfalls fettfrei zu halten! Wenn Du Deine Fingerabdrücke überall auf der Kontaktfläche verteilst, überträgt sich der Fettfilm auf die Elektrode.

 

Welche Programme gibt es und welche Körperteile lassen sich behandeln?

Die am Markt verfügbaren Geräte sind nahezu alle auf bestimmte Sportart-Gruppen ausgerichtet oder für den Wellness-Bereich konzipiert. Dementsprechend verfügen sie auch über  die passenden Programme. Es empfiehlt sich also vor dem Kauf genau abzuwägen welcher Bedarf besteht und welches Gerät diesen komplett abdeckt. Ein Muskelstimulator mit Programmen zur Taillenreduzierung und Anti-Cellulite eignet sich naturgemäß weniger für einen Wettkampfsportler auf dem Rad oder in Laufschuhen. Nutzbar sind die Geräte, bis auf den Kopf, an nahezu allen Körperteilen.

 

Muskelstimulation für Radsportler - was brauche ich?

In unserem Fall erscheint ein EMS-Gerät logisch, welches primär Trainingsprogramme für Oberschenkel (Quadrizeps) und Unterschenkel, Knie sowie den Nacken- und Rückenbereich anbietet und dafür ebenso Regenerations- und Schmerzprogramme beinhaltet. Nach langen und/oder harten Trainingseinheiten und Wettkämpfen sind es vor allem die Beine, welche von einer regenerativen Behandlung mit einem Muskelstimulator profitieren. Wenn Du die Möglichkeit hast Dir nach einer anstrengenden Ausfahrt z.B. im Trainingslager einen Muskelstimulator zu leihen, probiere es einfach vorher aus. Uns hat auch erst die Praxiserfahrung überzeugt.


In unserem Test mit dem Compex Energy Muskelstimulator sind folgende Programme enthalten:

  • Aktive Erholung - Beschleunigung der Regenerationsprozesse durch eine verstärkte Durchblutung mit Abtransport der Stoffwechselprodukte. Das Programm lockert und entspannt schon nach kurzer Laufzeit merklich den gesamten Muskelapparat der behandelten Region und wirkt stimmungsaufhellend und entspannend (Ausschüttung von Endorphin).

  • Aerobe Ausdauer - Training der muskulären Aufnahmefähigkeit zur Sauerstoffaufnahme. Das gleiche Ziel verfolgen wir beim täglichen Training. Dabei ist aber zu berücksichtigen, dass wir hierbei ausschließlich die behandelte Muskulatur "trainieren" - das im auf der Straße abolvierte Training optimiert natürlich ebenfalls das Herz-Kreislaufsystem und ist somit effektiver. Als begleitende Maßnahme oder Ersatz im Krankheitsfall oder bei Verletzungen die uns am Straßentraining hindern, kann das Training der aeroben Ausdauer aber durchaus erhaltende und fördernde Effekte aufweisen.

  • Anaerobe Ausdauer - dieses Trainingsprogramm dient der Optimierung des laktaziden Stoffwechsels. Bei uns Radsportlern ist dies vor allem am Quadrizeps (großer Oberschenkelmuskel) interessant, wo wir bei unzureichendem Training und hohen Belastungen schnell zu Krämpfen neigen. Die Verbessung der anaeroben Ausdauer hilft die Laktatschwelle (Laktattoleranz) des Sportlers anzuheben und die  Kraftausdauer zu verbessern. Wie auch bei der aeroben Ausdauer ist hier das normale Straßebntraining Voraussetzung für ein in Kombination wirksames Koppeltraining auf dem Rad und mit dem Muskelstimulator.

  • Kraft und Schnellkraft - das Kraftprogramm kann unterstützend bei der Steigerung der  Maximalkraft wirken. In unserem Sportbereich ist das für Fahrer interessant, die den nächsten Ortsschildsprint nicht nur durch ihre gute anaerobe Ausdauer gewinnen möchten, sondern dafür auch auf die größte Maximalkraft mit sehr schnellen Muskelkontraktionen setzen können. (Anm.: Zu viel Krafttraining wirkt sich kontraproduktiv auf die Ausdauerleistung auf.)

    Des Weiteren finden sich noch weniger ausdauerspezifische Programme wie eine generelles Muskeltraining, Bodybuilding und ein fitnessorientiertes Kombi-Training für die Beine im Angebot. Interessant wird es dann wieder im Bereich "Gesundheit", wo wir Radsportler die üblichen Begleiterscheinungen unseres Sports mit dsfür entwickelten Programmen selbst behandeln können. Bevor wir diese Programme auflisten auch an dieser Stelle wieder eine Anmerkung aus eigener Erfahrung: nichts ersetzt einen fähigen Physiotherapeuten oder Masseur (nach Möglichkeit mit osteopathischer Fortbildung)! Die elektrische Muskelstimulation kann Tag für Tag eine tolle Unterstrützung beim Training und der Regeneration sein, sie kann Schmerzen lindern helfen und bei der Therapie unterstützen - ein Allheilmittel für alle Eventualitäten ist sie aber nicht. Vor allem bei Schmerzen außerhalb des normalen Rahmens empfiehlt sich der Besuch eines Arztes oder Physiotherapeuten.

    Die Gesundheitsprogramme:
  • TENS Schmerzlinderung - die transkutane elektrische Nervenstimulation wird als Methode in der Schmerztherapie angewandt. Genau genommen ist diese Methode ein alter Hut und in nahezu jeder Praxis von Sportmedizinern stehen TENS-Geräte. TENS blockiert die Schmerzübertragung durch das Nervensystem und lindert damit sehr schnell lokale Schmerzen - es richtet sich also nicht an den Muskel. Besondere Anwendung findet TENS und TENS gewobbelt im Nacken- und Schulterbereich, der uns Radfahrern nicht selten Probleme bereitet.

  • Chronischer Schmerz - im Gegensatz zu TENS ist dieses Programm auf Muskeln ausgerichtet und behandelt lokal schmerzende Muskelgruppen durch eine Verstärkung der Durchblutung und Freisetzung von Endorphinen. Mittels dieses EMS-Programms lassen sich wunderbar und vor allem schnell schmerzende Muskelverspannungen behandeln die sich bereits chronisch (andauernd) äußern und nicht verscheinden wollen.

  • Akuter Schmerz - das perfekte Programm um schmerzhafte Wadenkrämpfe in Kombination mit guter Regeneration und Ernährung nach dem Wettkampf zu behandeln. Funktioniert natürlich auch am Oberschenkel und führt in wenigen Minuten zu einer spürbaren Lockerung der verhärteten Muskuslatur und einem Nachlassen des Schmerzes.

  • Durchblutung - Standardprogramm zur Durchblutungssteigerung und damit am ehesten vor einem Wettkampf geeignet um die Muskulatur auf eine große Anstrengung vorzubereiten. Wirkt wie ein geruhsames Warmfahren.
    Das Rollen auf dem Rad vor dem Start ist vorzuziehen, es sei denn das Wetter sagt etwas anderes...

  • Krampfvorbeugung - auch dieses Programm kurbelt die Durchblutung an, ist aber speziell auf die Waden ausgerichtet. Für Einsteiger in den Radsport mag dieses Programm gute Dienste leisten, trainierte Sportler benötigen es nicht.

  • Schwere Beine - wer kennt das Problem der schweren Beine nicht? Mit fortschreitendem Trainingszustand verschieben sich die Grenzen bis zum Auftreten von schweren Beinen zwar immer weiter, aber schon eine für den Radsportler ungewohnte Dauerbelastung (z.B. einen langen Tag auf der Eurobike herumlaufen) kann dieses unanagenehme Gefühl auslösen. Das Programm steigert den venösen Rückfluss und erhöht die Sauerstoffversorgung der Muskeln bei gleichzeitiger Entspannung der Muskulatur.

  • Entspannungsmassage - diese Funktion ähnelt dem Programm "Aktive Erholung", baut die Muskelspannung (Tonus) ab, wirkt schmerzlindernd und beugt dem Muskelkater vor. Ist dieser schon vorhanden, kann die Entspannungsmassage lindernd wirken.

 

Was bekomme ich für mehr Geld, lohnt es sich Spitzenmodelle zu kaufen?

Auch hier gilt: Bedarfsanalyse machen! Als Vergleichsmodell zeigen wir das Muskelstimulationsgerät Compex mi-Sport zu 849 Euro. Für die 400 Euro Aufpreis zum Compex Energy ist der mi-Sensor im Preis bereits inbegriffen, während er beim Energy eine Option für 89 Euro darstellt und auch der Motor-Point Pen (25 Euro) ist Serienausstattung. In Kombination lassen sich mit Pen und mi-Sensor die Elektroden ganz exakt positionieren um beste Ergebnisse zu erzielen. Braucht man beides? Nein, aber es erleichtert den Umgang und die Effektivität.
Das Mehr an Leistung steckt beim mi-Sport vor allem in der Software (Trainingsplaner, mehr Infos über genutzte Programme im Speicher mitsamt gezählter Muskelkontraktionen...). So ist das Gerät primär auf Wettkampfsportler ausgerichtet, dient vor allem Ausdauersportlern wie Radfahrern, Triathleten und Läufern und erfüllt die Anforderungen der Sportler nahezu in Gänze. Neben den bereits aufgeführten Programmen des Energy verfügt der mi-Sport über diverse Aufwärmprogramme, spezialisierte Schmerzprogramme wie Dorsalgie (Rückenschmerzen zwischen Nacken und Lenden), Lumbalgie (Muskelschmerzen in der Lendengegend), der Nacken profitiert von "Torticollis" und und und.

Erwähnenswert sind auch die erweiterten Angebote im Entspannungsbereich wie Strömungsmassagen, Anti-Stress und Stretching und ebenso mehrere Reha-Programme wie Muskelatrophie.

Wenn Du das Muskelstimulationsgerät als permanenten Begleiter in Deinem Sportlerleben siehst und es aktiv im Training wie auch in der Regeneration einsetzen willst, zudem wie fast alle anderen Wettkampfsportler auch immer wieder mal mit den üblichen Problemen zu kämpfen hast und Abhilfe suchst ohne viel Geld bei der Physio zu lassen, dann macht es Sinn ein Top-Gerät zu kaufen. Bei intensiver Nutzung hast Du gegenüber serieller Physiobesuche das Geld mittelfristig wieder raus. Aus eigener Erfahrung mit dem mi-Sport über einige Jahre kann ich das m.E. nach beurteilen und weiß auch wieviel Zeit und Geld ich durch den Compex gegenüber dem Physio und Masseur gespart habe. Nicht zu vergessen ist die simple Anwendung in entspannter Position auf der Couch - EMS macht einfach Spaß.


Wer es auf die Spitze treiben will und sein Geld selbst druckt, wird möglicherweise mit dem zur Zeit modernsten Gerät seiner Art, dem Compex Wireless glücklich. Wireless bedeutet in diesem Fall, dass die Kabel zwischen Gerät und Elektroden entfallen. Das Basis- und Steuergerät übermittelt die Impulssignale per Funk an die auf den Elektroden angebrachten "Stimulationsmodule". Die Module verfügen über Akkus und können an der Ladestation aufgeladen werden. Vorteil: Ohne Kabel lassen sich Übungen mit angebrachten Elektroden durchführen. Dazu aber mehr in einem zukünftigen Artikel.

Compex Wireless - Muskelstimulation ohne Kabel
Compex Wireless (1249 Euro UVP) mit 2 von 4 Stimulationsmodulen

 

Erfahrungen mit der Compex Muskelstimulation

Dieser Artikelbereich wird in den nächsten Wochen bebildert und mit Text versorgt. Solche Tests benötigen Zeit...

Benutzerkommentare

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MarciaTweedie
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aids-truck
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Es wird lediglich erwähnt, dass die maximale Dosis zwei Getränke jeden Tag sein sollen. Wie viel von dem Pulver ein so ein Getränk erhalten soll, erfahren wir leider nirgends. Was schon einmal sehr fraglich ist. Wir haben das Produkt nach gutem Gewissen dann mit einem Glas Wasser gemischt und mussten feststellen, dass die Packung bereits nach zwei ein halb Wochen aufgebraucht war. https://www.domradio.de/nachrichten/2008-04-28/aids-truck-von-missio-gewinnt-bundesweiten-wettbewerb Aber immer noch den Rat des Arztes nicht verhindern hier. Kontraindikationen für die Verwendung von Erogan. Für die Mehrheit der Vertreter einer starken Hälfte der Menschheit das Medikament ist völlig harmlos. Natürliche Inhaltsstoffe haben einen milden Einfluss auf die Zentren verantwortlich für die libido, Erektionen und psycho-emotionalen Zustand des Menschen.

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engladtow
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Sebastian KaindlSebastian Kaindl
Diplom Sportwissenschaftler
bei Kaindl Athletic System

 

Lukas SchnitzerLukas Schnitzer
Sportwissenschaftler im Masterstudium
und Ausbildung zum Radsporttrainer.